Die Künstlerin - Verein Beastie Dreams

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Kunst
für
Naturschutz
Die Künstlerin
Elisabeth Prantner wurde 1938 in Prag geboren. Mit 8 Jahren kam sie nach Gmunden, Oberösterreich, wo sie das Gymnasium besuchte und Kunstunterricht bei Walter Barwig erhielt.
 
Nach der Matura besuchte sie von 1957 bis 1961 an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien die Meisterklasse für Keramische Plastik, Gefäßkeramik und Glasurtechnik. Lehrer waren u.a. Robert Obsieger und Heinz Leinfellner.
1961 Heirat mit dem Studienkollegen Edwin Prantner, mit dem sie weiterhin in Wien lebte. Es folgten schwierige Jahre des Aufbaus, wobei die finanziellen Grundlagen der Verkauf  gegossener Kerzen bildete.
1968 erwarb das Ehepaar eine aufgelassene Mühle in Texing, NÖ., und übersiedelte mit den drei ältesten Kindern dorthin. Gemeinsam gründeten sie sowohl eine Kerzenmanufaktur als auch eine keramische Werkstätte.
Die Kerzen wurden bis nach Amerika exportiert, wobei durch die Dollarentwertung der 1970er-Jahre dieses Geschäft komplett zum Erliegen kam.
Parallel dazu schuf Elisabeth Prantner ein breites Ouvre an Gefäßkeramik und Plastiken.
Dadurch ergab sich der Umstieg auf Baukeramik – in Zeiten der Ölkrise war die Nachfrage z.B. nach Kachelöfen groß. Viele Auftraggeber wünschten sich persönlich gestaltete Kacheln.
Die lebensbedrohliche Erkrankung Edwin Prantners Ende der 1990er-Jahre bewirkte eine komplett neue künstlerische Ausrichtung in Richtung Malerei und Grafik von Elisabeth Prantner, in Richtung Möbeldesign von Edwin Prantner.
Die drucktechnischen Möglichkeiten, die sich durch die rasante Entwicklung von Computertechnologien ergab, zeigen sich zunehmend in den Arbeiten der folgenden Jahre. Daneben entstehen großformatige Bilder in verschiedenen Techniken sowie zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle. Und Projekte zu verschiedensten Themen wie die hier gezeigten Arbeiten.
Dabei entwickelte die Künstlerin immer wieder Serien, deren Erlös sie besonderen Zwecken zukommen ließ. So organisierte sie 2015 gemeinsam mit einer Galeristin eine Ausstellung mit 100 Bildern. Mit dem gesamten Erlös konnte ein Jahr lang ein Sprachkurs in Deutsch für geflüchtete Kinder finanziert werden.
2018 Tod von Edwin Prantner.
2021 gründete die Künstlerin gemeinsam mit Gleichgesinnten den ehrenamtlichen Verein Beastie Dreams  - Kunst für Naturschutz. Für diesen entwickelt sie diverse Bilderserien, deren Reinerlös verschiedenen Organisationen zugute kommt, die sich für den Tier- und/oder Naturschutz engagieren.  

Auch die neuesten Technologien wie NFTs setzt Elisabeth Prantner ein, wobei sie diese zugleich in Kontext zu den analogen Medien setzt. Dazu arbeitet sie mit unterschiedlichen Künstlern zusammen. So gewann das Künstler-Duo 3893, das sie gemeinsam mit dem Grafiker Michele di Modugno bildet, den 1. Preis der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ anlässlich seiner 10.000sten Jubiläumsausgabe im Frühjahr 2022 für die Erstellung eines NFTs, das zu Gunsten in Not geratener Kunststudenten versteigert wurde.
Blick in's Atelier


Die Skizze zum Turmfalken; im Vordergrund die selbst eingefärbten Papiere.
Schneiden der Federn, Augen, Füße und Krallen, um dem Druck eine Tiefenschärfe zu verleihen;

Klebeprozess starten
Nächstes Klebestadium
Probedruck, passende Farbe des Passepartouts suchen, Hintergrund entwerfen
Das Kolorieren,
in die Passepartouts kleben ...

... und die Ergebnisse nochmals prüfen ...
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